Categories: Pressemitteilung

by fraktion

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Die Stadt plant neue Entgelte für die Nutzung städtischer Sportstätten: ab 2026 zunächst 2 €/Stunde, später bis zu 5 €/Stunde, erwartete Mehreinnahmen rund 240.000 €. Die FDP/FREIE WÄHLER-Fraktion warnt vor negativen Folgen für Breitensport, Jugend- und Inklusionsangebote.

„Wir stehen zu solider Haushaltspolitik – aber pauschale Gebühren belasten vor allem die kleineren und finanzschwächeren Vereine“, erklärt Andreas Silbersack, Vorsitzender der Fraktion. „Die Stadt muss die Angemessenheit und die Leistungsfähigkeit einzelner Vereine berücksichtigen. Beides wurde bislang nicht ausreichend geprüft.“

Die Fraktion legt einen Alternativvorschlag vor: sozial gestaffelte Beiträge nach Vereinsgröße und Finanzkraft, Übergangsfristen, klare Jahresdeckelung und Ausnahmen für Jugend-, Para- und Inklusionssport. Parallel sollen Effizienzpotenziale bei Betrieb und Belegung der Hallen gehoben sowie Partnerschaften und Sponsoring gestärkt werden.

„Unser Ziel ist ein fairer Ausgleich: Sport sichern, Ehrenamt stärken, Haushalt konsolidieren. Mit einem Stufenmodell schaffen wir Planungssicherheit – rechtssicher und praxistauglich“, so Silbersack.

Die im Sportausschuss vertagte Entscheidung soll im November erneut beraten werden. Die Fraktion bietet der Verwaltung und dem Stadtsportbund einen konstruktiven Dialog zur Ausarbeitung eines tragfähigen Modells an.